Inhalt

Pfarrgemeinderat - Die Aufgaben

Die Anliegen der Katholiken in der Öffentlichkeit vertreten

  • durch Einbringen von Vorschlägen in kommunale Entwicklungsprozesse (z.B. Dorfentwicklung)
  • durch Stellungnahmen zu kirchlichen, gesellschaftlichen und politischen Themenfeldern (z.B. Sonntagsschutz)
  • durch den Kontakt mit kommunalen Gremien (Bezirksausschuss, Gemeinderat)

Beschließen und Veranlassen

  • über das Budget im Haushalt der Pfarrei für die Arbeit des Pfarrgemeinderats [...]
  • von Maßnahmen im Bereich der sozialen und caritativen Dienste, wie Altenarbeit, Familienarbeit, Behinderten- und Ausländerarbeit
  • von Maßnahmen der Bildungsarbeit
  • von Maßnahmen im pädagogischen Bereich (Elternbeiräte der Kindertagesstätten und Schulen)
  • von Maßnahmen im gesellschaftspolitischen Bereich (Kontakt zur politischen Gemeinde, Stellungnahmen zur Arbeitswelt, Umweltschutz, Stadt-und Dorfentwicklung, Agenda 21 etc.)

Der Pfarrgemeinderat wird gehört und stimmt zu:

  • wenn der Haushaltsplan für die Pfarrei erstellt wird
  • wenn zur Neubesetzung eine Pfarrbeschreibung erstellt bzw. überarbeitet wird (Einbringen von Wünschen)
  • wenn hauptamtliche Mitarbeiter/innen im Rahmen der Kirchenstiftung angestellt werden sollen
  • wenn Laien zu Kommunionhelferdienst und Wortgottesdienstleitung berufen werden

Mitwirken und beraten

  • bei der Planung von pastoralen Schwerpunkten
  • bei der Gestaltung von gottesdienstlichen Feiern und der Sakramentenvorbereitung
  • bei der Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrgemeinde (Pfarrbrief, Pfarrbücherei, Schaukasten, Schriftenstand)
  • bei der Neugründung bzw. Auflösung von katholischen Gruppen
  • bei der Erstellung von Visitationsberichten
  • bei der Neubesetzung einer Pfarrei
  • bei Änderungen der kirchlichen Raumordnung
  • bei der „Behandlung“ von Konflikten in der Pfarrei

aus: Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising. 2. Auflage. April 2010 (Nachdruck der Ausgabe von 2006). S.27.